Samstag, 6. Juni 2026

Megan Hopkins "Starminster - Stadt in den Wolken"

Astrid lebt mit ihrer Mutter auf einem Hof. Wobei, so ganz stimmt das nicht, denn Astrid lebt in einem Rhabarber-Schuppen, den ihre Mutter immer hinter sich abschließt. Warum sie Astrid fortwährend einschließt, ist unklar, denn es ist Astrids größter Wunsch die Sterne zu sehen. Eines Abends wird sie von einer geheimnisvollen Frau abgeholt und nach Überlondon gebracht. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn ihre Mutter sucht sie und gleichzeitig soll sie die berühmte Schule Starminster besuchen, um das Fliegen zu lernen.

So ziemlich jede Geschichte, die in England spielt und mit Schulen und Magie zu tun hat, wird mit Harry Potter verglichen. Was gab es in der Serie schon, ist die neue Reihe zu ähnlich oder wodurch zeichnet sie sich aus?
Abgesehen von der Fähigkeit zu fliegen, was hier aber auch eher biologisch erklärt wird, gibt es kaum Parallelen. Natürlich ist das Setting eine Schule und der Unterricht ist eines der Kernthemen, doch spielen hier Themen wie Klimawandel und Ökosysteme eine wesentliche Rolle. 
Astrid kommt als neue Schülerin in eine Welt, die sich von ihrer alten in jeglicher Hinsicht unterscheidet. Die Weiten, die Menschen, die Gerüche, die Aufgaben, alles ist erstmal zu viel, da es sonst nur sie, ihre Mutter und den Rhabarber-Schuppen gab. 
Die Autorin schafft es, eine verunsicherte Protagonistin zu einer mutigen zu machen und so dem jugendlichen Publikum zu zeigen, wie man Stärken entwickelt und auch Freunde gewinnt. 
Die Alterseinschätzung ab elf Jahren finde ich zutreffend, da das Buch schon einen gewissen Wortschatz voraussetzt, um alle Anspielungen zu verstehen.

4 von 5 Schwingen 

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