Dienstag, 26. Mai 2026

Steffi von Wolff "Her mit dem schönen Leben"

Eigentlich war der Plan ganz einfach: Weg von Frankfurt und ab nach Hamburg. Für Nelly und Elisa ist es nach der Schule ein simpler Plan, doch es kommt natürlich alles anders. Denn die WGs sind zu teuer, zu unappetitlich oder man bekommt sie einfach bei dem massiven Andrang nicht. Eher ungewollt landen sie bei einem Schiff, welches kurzerhand zu einer Wohnung umfunktioniert wird, doch auch hier ist das Glück nicht von Dauer.

Alt gegen jung.
Reich gegen arm.
Lieb gegen Zicke.

Alles das und noch viel mehr begegnet den fünf Bewohnern des Schiffes. Denn auch wenn man erwachsen ist, lernt man nicht aus. In einer fremden Umgebung heißt es Leute einzuschätzen, sich selbst um alles kümmern und sich ggf. nicht mehr darauf zu verlassen, dass jemand hinter einem herräumt. Die Autorin schafft es, mit ihren fünf Charakteren einen Querschnitt durch die Jugendkultur aufzuzeigen und führt vor Augen, dass jeder, aber auch wirklich jeder, seine Probleme hat. Von Unsicherheit über Verwöhntheit bis hin zur Naivität zeigt sie, dass jeder Mensch auch andere braucht, um nicht aus der Bahn geworfen zu werden.
Die Geschichte ansich ist recht vorhersehbar, was aber nicht den Charme der Charaktere und die Neugier auf ihre Entwicklung hemmt. Doch gerade, weil man selbst nicht mehr in diesem Alter ist, wirken einige Probleme ein wenig aufgesetzt und man fragt sich, ob man auch einmal so war.

3,5 von 5 Hausbooten

Samstag, 23. Mai 2026

Bernhard Jaumann "Caravaggios Schatten"

Ein Ehemaligentreffen wird zum Auslöser einer Kette von Ereignissen, die vielleicht lieber im Dunklen geblieben wären. Rupert von Schleewitz hatte gerade sein altes Internat besucht, als sein Zimmergenosse ihn nach Potsdam einlädt. Eigentlich hat Rupert keine Lust, doch die Vehemenz des Wunsches lässt ihn anreisen. Während sie das Schloss Sanssouci besuchen, zieht sein Mitschüler ein Messer und attackiert "Der ungläubige Thomas", woraufhin die beiden Störenfriede festgenommen werden. Doch es bleibt nicht bei der Beschädigung. Beim Transport zum Restauration wird das Bild entführt und ein Streit über die Zuständigkeit entbricht, während Rupert seine Vergangenheit zu verdrängen versucht, als sein Angestellter Max diese aufwühlen will.

Eine Internatsgeschichte. Ein Artnapping. Eine Kunstexpertise. Eine Täuschungsgeschichte.
Wie schon in seinem ersten Krimi dieser Reihe hängt der Autor die Messlatte für diesen Krimi sehr hoch. Denn schlicht einen Handlungsstrang in sein Werk zu schreiben, wäre ihm offensichtlich zu simpel. So wählt er neben seiner detaillierten Beschreibung über die Entstehung des ungläubigen Thomas die anderen Schauplätze, um dem Leser neben einer gehörigen Portion Kunstgeschichte auch die Spannung eines Krimis zu präsentierten. Temporeich geht es hierbei durch Deutschland und auch in die angrenzende Schweiz, um dem Leser mit zahlreichen Hinweisen, Möglichkeiten und auch Finten nach dem berühmten roten Faden suchen zu lassen. Denn die Mischung aus der Ruperts Vergangenheit und dem möglichen Zusammenhang zu heutigen Geschehnissen bietet eine Bandbreite an Illusionen, von denen der Krimi in jeglicher Hinsicht profitiert.
Gerade durch vielen kunstgeschichtlichen Informationen und auch einen Blick in die Psychologie hebt sich diese Krimireihe von anderen ab und verbindet Unterhaltung mit Wissensaufbau.

5 von 5 Leinwänden

Montag, 18. Mai 2026

Blanca Imboden "heimelig"

Eigentlich fühlt sich Nelly mit ihren siebenundsiebzig Jahren viel zu jung für das Altersheim. Doch nachdem ihr Mann verstorben ist, treibt ihre Tochter sie aus dem alten Haus, um ein neues bauen. Eins ohne Seele, wie Nelly findet, weshalb sie keinen anderen Ausweg als das Heim sieht. Doch recht schnell wird ihr klar, dass sie noch viel zu agil ist, um die ganze Zeit in den vier Wänden zu bleiben. So schmiedet sie mit den anderen Bewohnern einen Plan. Sie will einmal das Alphabet bereisen. Das heißt, sie plant für jeden Buchstaben einen Ausflug. Ihre erste Reise bringt sie nach Ascona und sie spürt, auch wenn sie traurige Erinnerungen an den Ort hat, ist es das Unterwegssein, was ihr fehlt.

Es ist nicht nur die Handlung, die dieses Buch besonders macht, es sind auch die Zwischentöne. Die Autorin schafft es, die unterschiedlichen Perspektiven einzunehmen, auch wenn sie sich zumeist an Nelly orientiert. Denn als Mensch, der in den eigenen vier Wänden lebt, ist es schwer vorstellbar, wenn man im Alter, wenn jede Veränderung schwer ist, das Zuhause verlassen muss. Man muss sich kleine Räume mit anderen teilen, ist auf Menschen angewiesen, die wenig Zeit haben und zumeist tut einem irgendwas weh. Die Autorin schafft es mit Feingefühl, diese Gefühle zu fassen und auch wirklich alle Kehrseiten zu begreifen. Sie beleuchtet an einzelnen Neuankömmlingen, dass immer eine Geschichte hinter dem Einzug steckt und dass es nie leicht ist.

Sie verwebt zahlreiche Handlungsstränge und schafft für ihre Protagonistin eine Zukunft, die weit rosiger ist, als die der meisten. Gleichzeitig schärft sie das Verständnis für andere, wobei ihr dies mit einem sanften Ton gelingt.

4 von 5 Koffern

Sonntag, 17. Mai 2026

Florian Illes "Träume aus Feuer"

Die Pfaueninsel. Ist sie es allein oder ihr zwischenzeitlicher Besitzer Johannes Kunckel, wodurch sie ihren Glanz und ihre Faszination verströmt?  
Wir schreiben das 17. Jahrhundert und der bekannte Alchemist Johannes Kunckel erhält die Pfaueninsel zwischen Berlin und Potsdam von dem brandenburgischen Kurfürst geschenkt.
Wobei ... natürlich erwartet der Kurfürst auch einen Gegenleistung. So sehr sich die beiden freundschaftlich zugetan sind, doch der Kurfürst wünscht sich Gold und den Stein der Weisen. 
Stattdessen liefert ihm der Alchemist das klarste Glas ohne Einschlüsse. Genau aus diesem Grund bekommt er auch die Insel. Er soll in Abgeschiedenheit arbeiten können, ohne befürchten zu müssen, dass seine Ideen gestohlen und kopiert werden.
Doch schon von Beginn an, ist diese Beziehung den anderen Menschen am Hof ein Dorn im Auge, gerade weil sich Johannes Kunckel mit der zweiten Frau des Kurfürsten sehr gut versteht und sie seine Kunst schätzt.

Florian Illes hat seinen ganz eigenen Stil erschaffen, wie er seine Geschichten an den Leser bringt. Mit wenig wörtlicher Rede und trotzdem sehr dicht an der heutigen Sprache, beschreibt er viele Begebenheiten am Hof und auch auf der Insel. Wie man sich das Leben auf der Insel vorstellen kann und was bei der Herstellung von Glas wichtig ist. Gleichzeitig zeigt er auf, wie wichtig auch schon damals Beziehungen waren und deren Verlust ein Leben grundlegend verändern konnte. Er vermittelt soviel Wissen auf einer geringen Anzahl von Seiten, dass man am Ende des Buches erstaunt ist, dass er es geschafft hat. Er verwebt Handlung und historische Tatsachen und erläutert am Ende des Buches, welche Quellen er für seinen Text zu Rate gezogen hat.
Ein schönes Buch über ein Stück deutsche Geschichte, die vielen nicht bekannt sein dürfte. 

5 von 5 Gläsern

Samstag, 16. Mai 2026

David Sundin "Kennst du Astrid Lindgren?"

Die meisten erwachsenen Leser werden die Frage mit einem lauten "Ja!" beantworten, wenn sie gefragt werden, ob sie Astrid Lindgren kennen. Zu sehr sind ihre Bücher gerade in meiner Generation geliebt worden, als dass man einen Bogen um sie machen konnte.
Das Buch, welches mit wunderschönen ganzseitigen Illustrationen ausgestattet ist, nimmt den Leser auf vierzig Seiten durch das turbulente Leben der Kinderbuchautorin mit. Ihre Kindheit, ihre erste Arbeit, ihre eigenen Kinder und schließlich, wie es dazu kam, dass ihr erstes Buch Pippi Langstrumpf erschien. Denn eigentlich war es erst nur eine Geschichte für ihre kranke Tochter, die das Bett hüten musste.
Viele andere Geschichten folgten danach, doch das Buch nimmt sich hauptsächlich Pippi an.
Mit Pippi zeigt David Sundin auch den Erfolg, den die Bücher von Astrid Lindgren auch heute noch haben. Und ... wie sie sich selbst in manche Bücher geschrieben hat.

Es ist ein wunderschönes Buch, was in Zusammenspiel von Illustrationen und kleinen, aber feinen Informationen über Astrid Lindgren Lust macht, die Welt der berühmten Autorin zu entdecken. Denn keine andere Autorin hat es verstanden, Kinder so in den Fokus ihrer Geschichten zu rücken, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene gerne in die Erzählungen eintauchen, wo die Welt noch immer in Ordnung zu sein scheint.

5 von 5 Kindheitserinnerungen

Freitag, 15. Mai 2026

Maria Resco "Wo die Liebe nicht von selbst hinfällt"

Eigentlich hat Jana genug. Leonard hatte sie vor seiner Reise nach Peru belogen und sich in Ausflüchten versucht. Als er unerwartet bei einer Grillfeier vor ihr steht, ist ihr klar, so ganz ist sie doch noch nicht über ihn hinweg. Schnell ist ein Plan à la Shakespeare geschmiedet und die ganze Clique versucht ihn mit ihrer Cousine zu verkuppeln. Doch Gefühle lassen sich nicht manipulieren und ein heilloses Durcheinander entsteht, indem eine angehende Autorin ihre Geschicke zu lenken versucht und ein Yogalehrer seine Grenzen nicht kennt. Ein zumeist lustiges Hin und Her, das nicht weit von der Realität zu wirken scheint.

Mit witzigen Dialogen und einer frechen Sprache fängt die Autorin den Leser direkt auf der ersten Seite ein. Man spürt die Streitigkeiten, man bemerkt das Vibrieren der Luft, wenn die Clique zusammen ist und die Neckereien tief fliegen. Die Autorin schafft es, dass die Charaktere alle realistisch und nicht zu überzeichnet wirken. Sie schreibt über Figuren mit Problemen, Sorgen und Ängsten und trotz aller Verwirrungen und Irrungen verliert sie nicht den Überblick.

Ein gutes Buch über Zwischenmenschliches, dass man im Alltag nur zu oft übersieht.

4 von 5 Reisen

Montag, 11. Mai 2026

Carmen Urbita, Ana Garriga "Convent Wisdom"

Was haben die IT-Girls der heutigen Zeit und Nonnen aus dem 16. Jahrhundert gemein? Trotz des enormen Zeitunterschieds haben diese Frauen die gleichen Probleme. Denn Stress in der Liebe, im Job und in der Gemeinschaft sind Themen, die unabhängig eines Kalenders bestehen.

Während die beiden Autorinnen von ihrer Studienzeit berichten, flechten sie die Probleme von zwei IT-Girls ein. Anhand von zahlreichen Quellen, darunter Briefen, zeigen sie auf, dass es schon im 16. Jahrhundert notwendig war, außenstehende Personen mit einzubeziehen, wenn die Emotionen hochkochten und das war auch schon damals nicht anders.

Die Gründe, warum man sich aufregt, mögen sich zwar gewandelt haben, doch hat sich an der Benachteiligung in gewissen Bereichen nichts geändert.

Die Autorinnen unterteilen ihr Buch in größere Kapitel, wie z.B. Liebe, Arbeit etc, um darin zu bestimmten Problemen, wie werde ich mit Kollegen fertig, Stellung zu nehmen. Ein umfangreiches Quellenverzeichnis am Schluss führt hier zu den originalen Texten.

Was bei Ratgebern sonst üblich ist, fehlt hier in meinen Augen. Es gibt kaum Schaubilder oder Zusammenfassungen zu den einzelnen Bereichen, sondern man begnügt sich mit laufendem Text. Ich fand dies stellenweise sehr ermüdend, da sich gerade Zusammenfassungen für mich besser greifen lassen.

Wissenschaftlich finde ich das Buch durchaus fundiert, doch die Aufmachung ist nicht my cup of tea.


3,5 von 5 Vergleichen

Sonntag, 10. Mai 2026

Anke Petersen "Die tote Tante"

1898 ist die Welt auf Amrum noch in Ordnung. Die Welt entdeckt nach und nach die kleine Insel, sodass der Tourismus immer mehr Einzug hält. Gefahren gibt es auf der Insel kaum und so müssen sich die drei Damen vom Insel-Krimiclub mit Büchern begnügen, wenn es um Mord und Totschlag gehen soll.
Das ändert sich, als auf der Insel eine Hochzeit stattfinden soll und kurz zuvor die Tante der Braut tot aufgefunden wird. Angeleitet durch die Detektive in ihren Büchern, stellt der Krimiclub Nachforschungen an, die nicht ohne Folgen bleiben.
Man merkt beim Lesen zum einen, dass die Autorin ihre Insel kennt, und zum anderen, dass sie Spaß beim Schreiben des Buches hatte. Eine gewisse Leichtigkeit begleitet die drei Damen neben ihren Ermittlungen und lässt den unerfahrenen Krimileser im wahrsten Sinne des Wortes die Handlung direkt miterleben. Hier ein Verweis zu Sherlock Holmes, derer es viele im Buch gibt, dort ein Bezug auf Jane Austen und auch die russischen Autoren jener Zeit werden benannt. Der Krimiclub, seine Lektüre und sein Alltagswissen schlagen sich genauso nieder, wie das Lokalkolorit, die Bräuche und auch ein wenig die Sprachkultur der Insel.
Ein wenig überladen ist das Buch allerdings mit Wiederholungen: Krimileser merken sich Hinweise und müssen nicht immer wieder auf die gleichen Sachverhalte hingewiesen werden. Ebenso sollte man sparsamer mit kriminalistischen Kniffen sein. Weniger ist bekanntlich oftmals mehr und auch ein Krimi-Anfänger sowohl als Ermittler als auch als Leser verfügt über eine gewisse Menschenkenntnis.
Ein gut gelungener Start in eine cosy crime Reihe, die Lust auf mehr macht.

4 von 5 Inseln

Donnerstag, 7. Mai 2026

Julie Caplin "Ein Zuhause im Frühling"

Ella ist erschöpft. Das Leben in London, trotz all der guten und erfüllenden Momente, hat sie in den letzten Jahren mehr Kraft gekostet, als es ihr lieb gewesen ist. Eine Schaffenskrise und dazu noch die fehlende Wertschätzung für ihre Bücher treibt sie nah an die Verzweiflung. Da kommt es gut, dass sie das Haus ihrer Patentante in einem kleinen Dorf hüten soll. Doch womit sie nicht gerechnet hat, ist, dass sie zusätzlich einen Hund zu beaufsichtigen hat. So kommt es, wie es kommen muss, unerfahren, wie sie es im Umgang mit Tieren ist, gerät sie schnell mit dem örtlichen Tierarzt aneinander, der so seine eigenen Probleme hat.

Wer schon einmal ein Buch von Julie Caplin gelesen hat, weiß, wie gut sie es schafft, die Realität in Buchform zu gießen.

Das kleine Dorf, das ein vermeintlicher Stereotyp für das englische Dorfleben ist, wird belebt, durch all seine verschiedenen Charaktere, die im ersten Moment verschroben wirken können und doch so viel Herz und Güte in das Buch bringen, dass man trotz der Schicksalsschläge immer wieder schmunzeln muss.

Als Auftakt einer vierbändigen Reihe steht Ella im Mittelpunkt. Sie ist neu im Dorf und trotz unterschiedlicher Gefühle, will sie eigentlich nicht hier sein. Ihre Entwicklung während des Bandes und auch das Zugehörigkeitsgefühl zu den Dorfbewohnern schaffen eine Atmosphäre, bei der man an das Gute im Menschen glauben will und mit den Protagonisten mitfiebert. Hier eine Freundschaft, dort ein Gefallen und zwischendrin die Karten ihrer Patentante runden Ellas Regeneration ab und zeigen, dass es oft das Umfeld ist, dass gute Menschen verzweifeln lässt.

Immer gespickt mit ein paar englischen Eigenheiten lässt sich das Buch perfekt bei den ersten Sonnenstrahlen lesen und auf eine bessere Zukunft hoffen.


4 von 5 Frühlingsboten

Donnerstag, 30. April 2026

Yngra Wieland "Die weiße Dame"

Was für ein Schock!
Eigentlich war Salome Liebeskind unterwegs zu ihrer jüdischen Familie, als die Polizei ihr ein Reiseverbot ausspricht. Der Vorwurf: Sie könnte in den Mord ihrer Kollegin verwickelt sein. Diese wurde erschlagen im Eingangsbereich ihrer Praxis gefunden und somit steht Salome ganz oben auf der Liste der Verdächtigen. Doch irgendwie tritt die Polizei wegen Personalmangel auf der Stelle und es muss erst ein weiterer Mord geschehen, bis sich der Nebel langsam zu lichten beginnt.

Dies ist der erste Fall mit der Psychologin Salome Liebeskind als eine der Hauptfiguren.
Wie es im Krimi inzwischen öfter vorkommt, tritt neben der Polizei eine weitere Person auf, die versucht, ein Muster hinter den Taten zu entdecken. Die Wahl der Psychologin, die sich gut in andere Personen hineinversetzen kann, gelingt hier schon ab der ersten Seite.

Selbst ein bisschen unsicher und mit manchen Dingen überfordert, ist sie nicht gefühlskalt und lässt viele Situationen realistischer erscheinen, als wenn ein eher abgezockter Charakter der Protagonist wäre.
Die Autorin spielt mit den Figuren, lässt mal die Polizei, mal die Psychologin die Nase vorn haben.

Dabei sind so viele Personen und Zeitebenen beteiligt, dass sie es schafft, die Spannung nach und nach zu steigern, ohne dabei übertrieben brutal zu sein.

Der Krimi lebt von den kleinen Lügen, den dunklen Geheimnissen und dem Zwischenmenschlichen, was immer gut und böse schwankt. Wenn man denn abschließend formulieren kann, was gut und böse ist.

Ein gelungener Einstieg in eine etwas andere Krimireihe.

4 von 5 Couchen