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Dienstag, 14. April 2026

Astrid Aschenbrenner "Gute Nacht Gedanken - Betthupferl für die Seele"

Wer legt den Wert eines Menschen fest?
Wer sagt, ob jemand genügt?

Vielmehr lautet doch die Frage, wem gebe ich das Recht über mich zu urteilen, obwohl er nur Facetten meines Lebens kennt?

Die Autorin hat aus ihrem Instagramfeed ein Buch gemacht.

Vermeintlich kleine Gedanken, die doch Großes bewirken sollen.

Denn die "Betthupferl" sind bei weitem nicht klein. Sicherlich hat man den einen oder anderen Hinweis schon einmal gehört, aber in dieser Vielfalt und in dieser Intensität ist mir noch kein anderes Buch in die Hände gefallen.

Dabei geht es nicht um das klassische "Sei du selbst", sondern auch um das, wie bleib ich stark, wenn die Zeit hart ist. Wie bleibe ich zu mir selbst freundlich, wenn es andere auch nicht sind.

Auf 160 Seiten spricht die Autorin die Gedanken vieler aus und tröstet sie mit Balsam für die Seele.

Ein wirklich schönes Buch, was manches gerade rückt und die Schwere nimmt.

Jede Seite ist schön aufgemacht und auf den Text abgestimmt. Ein wunderbares Buch zum Kraft schöpfen.


5 von 5 Betthupferln

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Mein Jahr 2025

Wieder ist ein Jahr vorbei und wie bei so vielen anderen Posts stimme ich mit ein; es war nicht alles gut, aber es war auch schon einmal schlechter. Aber der Reihe nach: Dieses Jahr unterteile ich meinen Silvesterpost nicht, mir fehlt schlicht die Zeit. Zu viele Dinge wollen noch erledigt werden, aber da man nie um Statistiken herumkommt - und ich mache sie doch auch gerne - hier die Zahlen:


125 gelesene Bücher (5x #25für25)
31.464 Seiten
2 Bücher + 1 Zeitschrift komplett Korrektur gelesen
10 Kurzgeschichten lektoriert
4 veröffentliche Kurzgeschichten
6 Absagen


Neben einem Vollzeitjob und anderen Dingen habe ich viel gelesen und korrigiert. Will ich das im nächsten Jahr auch?

Zumindest steht die Ausschreibung für den Eridanus-Verlag in den Startlöchern und auf ein oder zwei Ausschreibungen habe ich auch einen Blick geworfen. Doch nach den zahlreichen Absagen in diesem Jahr stockt gerade die Motivation.

Der alljährliche Wunsch, den SUB abzubauen, ist immer noch da, aber nicht mehr so verbissen. Letztlich will ich mehr Sachbücher lesen und mich um meine Chunksters kümmern. Einfach mal länger in eine Welt eintauchen und nicht durch zu viele Schreibwelten hüpfen.

Eine weitere Challenge für nächstes Jahr? Ein paar Klassiker lesen.

Ich denke, das sollte als Vorsatz reichen, sonst artet es wie dieses Jahr in Stress aus. 😏


Donnerstag, 27. November 2025

Pottphantastika

Wie lange braucht man, bis man Messeeindrücke verarbeitet hat?
Gefühlt ist man noch auf der Messe, bei den tollen Gesprächen, den Ideen und auch den kleinen Insiderwitzen. Denn ohne Standnachbarn ist so eine Messe nur ein halber Spaß. So konnten wir uns mit Lars und Ryan die Zeit vertreiben, wenn wir nicht über unsere jeweiligen Projekte mit Gästen reden durften. Und nebenher habe ich noch ein kleines Monster adoptiert. :-)
Zwei neue Bücher durften einziehen und auch wenn der SUB im Hintergrund ganz leise weint, ich freue mich schon auf die Lektüre und auch auf die drei Ostseekrimis, die es noch im Nachgang auf den Reader geschafft haben.
Eine Messe ist eine kleine Gemeinschaft: Bei Kaffee, Kuchen und viel Unterhaltung wurden Preise verliehen, Kontakte geknüpft und auch die eine oder andere Plotidee ist gereift.
Was soll ich sagen?
Nach der Messe ist bekanntlich vor Messe, wann und wo immer die nächste stattfindet. Und da diese Szene nicht so groß wie die Frankfurter Buchmesse ist, trifft man all die netten Menschen bald wieder.
Danke auch an das Orga-Team. Ihr habt eine schöne Lokation gefunden und uns eine schöne Messe geschenkt.

Freitag, 31. Oktober 2025

Christoph Grimm (Hrsg) "Bibbernächte"

Heute Abend noch nichts vor?
Wie wäre es passend zu Halloween mit ein paar Gruselgeschichten?

Bei der Neuveröffentlichung von "Bibbernächte" durfte ich auch eine kleine Geistergeschichte beisteuern, die in einem Museum spielt.
Inspiriert durch die Gänsehaut-Bücher unserer Jugend finden sich in dem Buch sechszehn nervenzerfetzende Geschichten, die von ruhelosen Geistern, unheimlichen Begegnungen und Geschöpfen, die in der Finsternis lauern, erzählen.

Kleine Kostprobe?

Hat sich auf dem Smartphone ein Dämon eingenistet?
Ist die neue Mitschülerin eine Hexe?
Zeigen Spiegel nur uns selbst?
Was führt der unheimliche Mann von nebenan im Schilde und was passiert eigentlich nachts auf dem Friedhof?

Gruselspaß garantiert. Also Süßes oder Saures auf den Tisch und die Nase ins Buch gesteckt.

Samstag, 25. Oktober 2025

Frankfurter Buchmesse Nachschau


Eine Woche ist die Frankfurter Buchmesse schon vorbei und selten haben die Eindrücke so lange nachgehallt wie dieses Jahr.
Die Frankfurter Buchmesse hat in den letzten Jahren umgebaut, die Gänge sind nicht mehr so voll und die Menschenmassen halten sich mehr in Grenzen als früher. 
Man kann mehr von den Ständen sehen, kommt zeitweilig auch ins Gespräch.
Alles in allem ein gelungene Überarbeitung.
Eine weitere gute Idee waren die vielen Fotoecken. 
Was ich allerdings schade finde, war die geringe Auswahl an Büchern.
Viele Stände hatten zwar nicht weniger Regalfläche als früher, aber dafür waren häufiger die gleichen Bücher zu sehen. 
Für nächstes Jahr würde ich mir noch ein paar coole Sitzecken wünschen. Dann wäre es perfekt.
Mit der richtigen Begleitung ist die Messe eines der schönsten Erlebnisse des Jahres. 😊
Und ja, dieses Jahr durfte nicht viel mit nach Hause, aber die Erinnerungen zählen.

Samstag, 12. Juli 2025

Edi Estermann "Der Elefant im Personalladen"

Jeder, wirklich jeder hat schon einmal die Wegstabeln verbuchselt, bei manchen geschieht das allerdings öfter als bei anderen und da bietet es sich an ein Buch zu schreiben.
444 Versprecher hat der Autor in seinem Buch "Der Elefant im Personalladen" zusammengeführt und sorgt damit für Lacher und aber auch für das eine oder andere Kopfschütteln.
Zu Anfang erklärt er, wie er die sehr unterschiedlichen Redewendungen und Sprichwörter zu sammeln begann. Ausschlaggebend ist da sein direkter Bekanntenkreis und die Reisen mit der Bahn haben auch einige Beiträge beigesteuert.
Die Themenbereiche bilden das Grundgerüst, an dem er die Sprichwörter und ihre Fehlinterpretationen aufreiht. Bei eigenen Sprichwörter bietet er auch eine historische Einordnung und erklärt den Lesenden, wie es zu den Texten gekommen ist. Manchmal, wenn ein Sprichwort einen Sinnwandel vollzogen hat, erklärt er auch, was ursprünglich mit den Zeilen gemeint war.
Es ist somit ein Ausflug in die Welt der Sprache und somit auch gerade bei älteren Phrasen eine Reise zu den Missverständnissen unserer Zeit, wenn man nicht mehr wirklich die Probleme früherer Generationen verstehen kann.
Am Stück sollte man das Buch allerdings nicht lesen, da sonst einige der feinen Versprecher in der Masse schlicht untergehen. Dann und wann einige Seiten erhöhen den Schmunzelfaktor und lassen das Buch über Tage den Alltag mit einem Lächeln versüßen.

4 von 5 Versprechern

Montag, 16. Juni 2025

Bookbot


Es ist kurz vor der Ferienzeit, die Koffer sind soweit gepackt und dann fällt dir auf, dass nicht mehr genügend Lesestoff vorhanden ist?
Dann nichts wie los zu Bookbot, hier findest du alles von Romanen, über Sachbücher bis hin zu Krimis.
Und das Beste?
Du siehst in der Vorschau genau das Buch, was du später geschickt bekommst und kannst selber urteilen, ob du für diese Qualität diesen Preis bezahlen möchtest. Und wenn du die Bücher gelesen hast, kannst du sie auch wieder bei Bookbot verkaufen.
Klingt gut?
Dann schau vorbei.
Ich habe mir selbst vier Krimis ausgesucht und bin mit der Qualität super-zufrieden.
Wenn mein SUB ein bisschen kleiner ist, bestelle ich mir noch etwas ...
Hört ihr meinen SUB seufzen? ;-)
Aber damit ihr euch auch selbst ein Bild machen könnt, hier die gelieferten Bücher, sehen sie nicht wirklich wie neu aus? :-)




Euch gefällt die Qualität? Dann schaut schnell bei Bookbot vorbei, bevor euer Lieblingsbuch schon verkauft ist: https://bookbot.de/

Werbung, da Kooperation.

Montag, 24. Februar 2025

Silke Heimes "Schreib dich zum Glück"

Wer sich mit dem Schreiben beschäftigt, hat oft die Qual der Wahl. Gefühlt jedes Jahr erscheint mindestens ein neuer Ratgeber, während wirkliche Urgesteine der Literatur sich bewusst gegen solche und ihre Tipps aussprechen.
Also, warum greift man doch zum Ratgeber?
Weil man sein Wissen mehren will?
Weil man doch nicht davon überzeugt ist, dass die Urgesteine Recht haben?
Oder ist es etwas ganz anderes?
Nimmt man den Titel von diesem Buch, stellt man schnell fest, dass es nicht nur um das Schreiben geht. Schon gar nicht gezielt um das, was man später einmal veröffentlichen sollte ... Vielleicht aber könnte.
Der Fokus liegt auf dem Glück und dem Weg, wie man es durch das Schreiben erkennen oder erlangen kann. Vielfach wird das Glück als Endziel eines langen Weges betrachtet, den man gerne durch Achtsamkeit erlangen kann.
Doch Silke Heimes führt den Leser auf einen anderen Weg. Mit Texten rund um das Thema Glück und Zufriedenheit (denn sie ist die Schwester des Glücks), baut sie ihre Thesen Stück für Stück auf.
Untermauert von Forschung, Psychologie und Philosophie nimmt sie uns an die Hand und zeigt auf, wie ein Leben mit Glück gelingt. Neben ihren Thesen lädt sie in den jeweiligen Abschnitten dazu ein, das Gelesene selbst in Worte zu fassen oder die Gedanken entsprechend weiter zu entwickeln. Bewusst weißt sie daraufhin, dass Glück unterschiedlich sein kann und man manche der Antworten mit einigen Abstand noch einmal bewusst betrachten sollte. 
Glück ist wahrlich vergänglich, aber in den kleinen Dingen trotzdem alltäglich. Man muss nur bewusst darauf achten.
Ein Buch für Schreiberlinge, um sich neuer Impulse zu bedienen und für solche, die meinen, das Glück falle einem in den Schoß.

5 von 5 Glückssträhnen

Vielen Dank an den Verlag v_und_r self für das Rezensionsexemplar.

Dienstag, 31. Dezember 2024

Mein Jahr ... als Leseratte

Mein Jahr ... als Leseratte.
Die Bloggerin und die Autorin sind begeistert, was das Jahr 2024 angeht. Die Leseratte ... eher nicht so.
Denn bei den ganzen Beiträgen für Neuveröffentlichungen, das Korrekturlesen für die Anthologie und auch für andere Autoren, blieb kaum Zeit, um das zu lesen, was einfach mal "Spaß" macht.
Vielfach habe ich das Lesen auf Termine abgestimmt und als ich jetzt nach Weihnachten einen Blick auf meinen SUB warf, schaute er mich doch arg enttäuscht an. Bücher, die ich mir als gebundene Ausgabe gekauft habe, weil ich nicht auf das Taschenbuch warten wollte, liegen dort immer noch. Andere Bücher liegen bereits das zweite Jahr nach der Messe bei mir zuhause, sie sind lediglich auf einen anderen Stapel gewandert. Vom Kindle reden wir mal lieber erst gar nicht. Bei Netgalley habe ich dieses Jahr irgendwann aufgehört, Bücher anzufragen, denn ich hatte einfach keine Zeit dafür.
Das soll sich nächstes Jahr wieder ein bisschen ändern. Ich möchte, allerdings erst nach Januar (aus Gründen), wieder mehr gemischt lesen.
Bücher, die mein Wissen mehren.
Bücher, die mich unterhalten.
Bücher, die ich lese, weil ich Autorenkollegen unterstützen möchte.
Und natürlich Bücher, weil ich Kleinverlage sichtbar machen möchte.
Und ja nebenbei will ich bloggen und schreiben. 
Da habe ich natürlich wieder viel auf dem Zettel, aber die Leseratte will das Zepter schwingen. 😊😉

In diesem Sinne: Einen guten Rutsch ins (Lese)Jahr 2025!

Mein Jahr ... als Autorin

Mein Jahr ... als Autorin.
Auch wenn mein Jahr als Bloggerin schon gut lief, mein Jahr als Autorin toppt es mit Leichtigkeit.
Wie auf dem zweiten Bild ersichtlich, bin ich in sechs Publikationen vertreten.
"Hinter Mauern" war dabei meine zweite Herausgeberschaft und auch diese hat wieder sehr gut geklappt.
Bei beiden Malen hatte ich das Glück, mit Menschen zusammenarbeiten zu dürfen, die viel von ihrem Fach verstehen und mit denen ich zusammen ein wundervolles Buch gestalten durfte.

Natürlich wurden auch einige meiner Geschichten dieses Jahr abgelehnt, aber wie heißt es so schön, es gibt diese berühmte Schublade, die jeder Autor hat. Vielleicht kommt auch die Zeit für diese Geschichten. Wer weiß das schon so genau?

Für das nächste Jahr habe ich schon zwei oder eventuell schon drei neue Geschichten in der Pipeline. Ansonsten schaue ich, wohin das Jahr mit seinen zahlreichen Ausschreibungen mich führt. Ich bin gespannt.

Montag, 30. Dezember 2024

Mein Jahr ... als Bloggerin

Mein Jahr ... als Bloggerin.
Dieses Jahr hat mich in vielerlei Hinsicht erstaunt.
Als die erste Anfrage kam, ob ich mir vorstellen kann, eines meiner Interviews zum Abdruck zur Verfügung zu stellen, war ich doch sehr überrascht. Die Reaktionen auf die Interviews sind sehr unterschiedlich, wobei ich den Eindruck habe, dass sie von Wenigen gelesen werden.
Umso mehr war ich begeistert, als die zweite Anfrage kam.
Eine weitere Überraschung war, als ich Anfang des Jahres sowohl zu einer Folge von "Talkien" als auch zu einer Interviewreihe für das Science Fiction Jahrbuch eingeladen wurde.
Was mich noch erstaunt hat?
Wie sehr sich mein kleines Netzwerk gefestigt hat.
Immer häufiger wurde ich bei Buchveröffentlichungen gebeten, kleine Werbebeiträge zu machen, Rezensionen zu schreiben oder auch ein passendes Interview zu führen.
Mit "Campus2049" habe ich kontinuierlich für das Weltenportal die Schritte der Entstehung der Anthologie zum 50-jährigen Bestehen der DHBW begleitet.
Für das reisswolf-magazin.de schreibe ich regelmäßig Rezensionen und auch ansonsten freuen sich die Beteiligten über meine Texte.

Und doch:
Man hat es in der Einleitung schon gemerkt, die Interviews fordern ...
Das passende Buch lesen, Fragen überlegen, den Autor anschreiben, ggf an die Antworten erinnern, das Setzen auf dem Blog, Bildbearbeitung ...
Die Klicks zu den Interviews und auch die Tatsache, dass einige Autorinnen und Autoren die Interviews weder teilen noch auf ihrem Blog verlinken, lässt mich diesen Bereich runterfahren.
Dieses Jahr gab es jede Woche ein Interview, an den Weihnachtstagen sogar an jedem Tag eins. Teilweise haben sich auf dem Blog nur fünf Leute ein Interview angeschaut.
Nächstes Jahr gibt es einmal im Monat den "Autoren-Donnerstag" und vielleicht bei Neuerscheinungen noch einen zusätzlichen Beitrag. 

Mittwoch, 23. Oktober 2024

FBM / BuCon 2024

Wahrscheinlich bin ich die letzte Buchverrückte, die jetzt erst ihre Eindrücke zur FBM und zum BuCon teilt, aber sei es drum. Irgendwie ist gerade für alles zu wenig Zeit.

Am Donnerstag reiste ich an und nach den üblichen Vorbereitungen für die FBM am nächsten Tag habe ich die Veranstaltung der OpenBooks im Römer besucht. Zwei Stunden Literatur pur und kleine Fragenrunden den Abend ab.

Freitag morgen früh zum Messegelände und durch die Fachbesucherzeit ist es noch schön leer in den Gängen. Einige neue Highlights, wie z.B. die neue Ullstein-Eule und die Parkbank bei KiWi, habe ich auf dem Weg mitgenommen und doch habe ich mich mit Merch fein zurückgehalten, da ich inzwischen ein RUB statt eines SUB habe.

Samstag ging es mit dem Weltenportal zum BuCon nach Dreieich. Viele Leute getroffen, neue Kontakte geknüpft, bestehende aufgefrischt und festgestellt, ja, manche Kritiken an den Messen mögen berechtigt sein, aber ist es letztlich nicht schön, die Menschen zu treffen, die man schätzt und mit denen man sich gerne über Bücher unterhält?
Die meiste Zeit war ich am Stand des Weltenportals und abends durfte ich auch aus meiner neuen Vampirgeschichte lesen.
Bei der Lesung von "Campus 2049" durfte ich als Weltenportalreporterin die Lesung in zahlreichen Bildern dokumentieren und eine kleine Standpause machen.

Der Plan, wenig Merch einzusammeln, scheiterte hier leider kläglich. Allerdings konnte ich nicht ohne die neuen Bücher von Corinna Griesbach und Oliver Hoffmann gehen.

Sonntag ging es dann schon wieder nach Hause und heute ist Mittwoch … Ist das Wochenende schon so lange her und wie lange hält dieses Jahr der Blues an?

Mittwoch, 10. Juli 2024

Anthologieprojekt "Hinter Mauern" - Zwischenstand

Heute einmal keine Rezension, sondern ein etwas anderer Beitrag:
Vielleicht habt ihr es schon letzte Woche gesehen, aber jetzt schreibe ich auch darüber.
Ich habe bereits zum zweiten Mal die Ehre, für den Burgenwelt-Verlag eine Anthologie herauszugeben. Nachdem wir 98 Geschichten gelesen und geschaut haben, welche Geschichten zusammenpassen, haben wir uns für 17 Geschichten entschieden, die zusammen die Anthologie "Hinter Mauern" bilden. Auch meine kleine Kriminalgeschichte hat es in die Auswahl geschafft.
Wir haben darauf geachtet, dass die Geschichten sowohl in verschiedenen Zeiten als auch an unterschiedlichen Orten spielen und dabei thematisch vielseitig sind.

Was folgt nun? 
Der Feinschliff. 
Lektorat und Korrektorat.
Layout und Werbung.
Es gibt noch viel zu tun, bis wir das Buch in Händen halten. Es wird eine spannende Zeit.

Hier noch einmal alle Beteiligten:
Isabella Benz
Tanja Brink
Antonia Dorah
Sabine Frambach
Christoph Grimm
Wolfgang Kemmer
Jeannette Kreiser
Christian Tobias Krug
Christine Kulgart
Sarah Lutter
Michael Schwendinger
Caroline Seeger
Tatjana Stöckler
Ulrike Stutzky
Yngra Wieland
Maximilian Wust
Ute Zembsch

P.S. Ich freu mich so. 

Mittwoch, 24. Januar 2024

Doris Kahl "Wortgefecht und Zahlenzauber"

Im Alltag kommt oft Vieles zu kurz? Tatsache!
Doch ob nun die Badewanne der richtige Platz für ein morgentliches oder abendliches Gehirnjogging ist, das ist bekanntlich die Frage.
Doch das Wannenbuch ist so aufgemacht, dass es sich perfekt für die Badewanne eignet. Keine Angst, dass die Seiten hinterher zusammenkleben, sondern es ist direkt so konzipiert, dass man es nach dem Baden abwischen kann.

Mit den zehn Gehirnjogging-Aufgaben hat es die entsprechende Länge, dass man es während einer Sitzung lösen kann.
Gemischt werden hier Zahlen- und Worträtsel vorgestellt und am Ende kann man sich direkt davon überzeugen, ob man recht hatte.

Mit den angegebenen 15 Minuten bin ich nicht ganz ausgekommen, aber es geht auch eher um die Übung, als um die zeitliche Bedrängnis. 

Ein tolles Konzept, um die Lesezeit in der Badewanne auch mal anders zu nutzen, wenn man denn nicht lediglich entspannen will.

5 von 5 Quietsche-Enten

Sonntag, 31. Dezember 2023

Zeitschrift des Monats ...


Eigentlich sollte hier die letzte Zeitschriftenvorstellung für dieses Jahr kommen und dann kam alles anderes. Während alle Lesenden ihre Statistiken veröffentlichen, wieviel sie dieses Jahr geschafft haben, bin ich an zwei Lesezielen vorbeigeschrammt. Aber warum? Das seht ihr auf dem Bild. 
Neben der meiner ersten Mitarbeit an einer Anthologie durfte ich für die abgebildeten Zeitschriften und der Internetzeitschrift "Reisswolf" Kurzgeschichten, Rezensionen und Interviews schreiben oder auch geben.
Bin ich als Zahlenmensch enttäuscht, dass ich an meinen vermeintlichen Zielen vorbeigeschrammt bin? Vielleicht ein kleines bisschen, aber umso mehr freut es mich, mit wem ich dieses Jahr alles zusammenarbeiten durfte, wer in mich Vertrauen setzt und Zeit in mich investiert:
Neben den Bloggern, die die Veröffentlichung der Sherlock Anthologie begleitet haben, eine Verlegerin und ein Herausgeber, die an das Projekt glaubten und mich eingebunden haben. 
Diese Verlegerin ist es auch, die mit mir im nächsten Jahr eine weitere Anthologie auf die Beine stellen will. Ich grinse immer noch im Kreis, wenn ich sehe, wie viele Menschen diese Ausschreibung gut heißen und sich beteiligen wollen.
Die Lektoren, die nicht müde wurden, mir bei meinen Versuchen meine Stimme zu finden, immer darum bemüht waren, meinen eigenen Stil zu unterstützen, meine Fehler selber zu finden und an die Geschichten geglaubt haben (drei Kurzgeschichten warten noch auf das Urteil der Verlage...).
Die Herausgeberinnen und Herausgeber der Zeitschriften, die mir Platz in ihrem Magazin einräumen oder mich auch mitwurtscheln lassen. 
Den Schreibenden, die mich Interviews mich mit ihnen führen lassen und die meine Meinung zu ihren Geschichten interessiert und sogar ihre Romanfiguren auf Literaturinterviews loslassen. Es war mir ein Fest. Selbstverständlich auch den Schreibenden, die mir Tipps und Tricks zur Seite stehen und nicht meinen, nur ihre Schreibe sei wichtig. 
Hab ich jemanden vergessen? Mit Sicherheit. Denn inzwischen sind es so viele in der Welt der Buchstaben, denen man "Danke" sagen könnte, dass es utopisch ist, an alle gedacht zu haben, also auch noch an alle anderen "Danke".

Dienstag, 26. Dezember 2023

Corinna Griesbach "Ich feier das! Haller 20"


Kurz vor Weihnachten kam noch meine letzte Veröffentlichung für dieses Jahr an.
In der Jubiläumsausgabe der Zeitschrift "Haller" durfte ich eine kleine Geschichte mit dem Titel "Der 111. Geburtstag" beisteuern. Wie vermeintlich Kleinigkeiten eine Geburtstagsplanung beeinflussen können, lest ihr hier: pmachinery.de/haller20
Auf 80 Seiten präsentiert die Zeitschrift Illustrationen, Geschichten und dazugehörige Interviews mit den Schreibenden. 
Eine feine kleine Kurzgeschichtensammlung für die Tage zwischen den Jahren.
Für weitere Ausgaben stöbert ein wenig auf der Internetseite des Verlages: haller.pmachinery.de/

Donnerstag, 30. November 2023

Zeitschrift des Monats "Nova"

Zumeist sind es Bücher, die einem als Leser ins Auge springen, dabei gibt es wahrlich viele andere Möglichkeiten an Texte, Berichte und Geschichten zu kommen. Dieses Jahr nehme ich euch einmal im Monat in die Welt der Zeitschriften mit. Die Zeitschriften umfassen die verschiedenen Genres wie Krimis, Fantasy, Science-Fiction oder bilden ein buntes Crossover. Von Printausgaben über Downloads, von kostenlosen Exemplaren bis hin zum Hochglanzmagazin ist so manches dabei, was das Leserherz höher schlagen lassen kann. So genug der Einleitung, schauen wir uns die elfte Zeitschrift an:


Name: Nova - Magazin für spekulative Literatur
Turnus: ein- bis zweimal jährlich
Preis: Printausgabe 17,90 Euro / eBook 5,99 Euro
Bezugsadresse: pmachinery.de/imprints/nova-magazin-fuer-spekulative-literatur
Seitenumfang: circa 220 bis 260 Seiten

Die Zeitschrift "Nova" wird als Imprint von pmachinery.de vermarktet. Veröffentlicht wird sie ein- bis zweimal im Jahr und richtet sich in erster Linie an die Science Fiction Szene, wobei in der letzten Zeit Übergänge zu anderen Genres durchaus erwünscht sind. 
Wie auf der Internetseite ersichtlich, besteht die Nova zum größten Teil aus Kurzgeschichten und wird je nach Ausgabe mit Essays oder Sachtexten untermauert. Zum Beispiel wurden in der NOVA 32 nach seinem Tod Herbert W. Franke drei der vier Texte gewidmet. 
"Nova" gilt neben "Exodus" als die Science Fiction Kurzgeschichtensammlung im Zeitschriftenformat und zeichnet sich durch einen angesehenen und fundierten Stamm an Schreibenden aus.

Aktuell ist die dreiunddreißigste Ausgabe erschienen, die man über die Internetseite beziehen kann. 

Hier geht es zur Webseite: pmachinery.de/imprints/nova-magazin-fuer-spekulative-literatur

Dienstag, 31. Oktober 2023

Zeitschrift des Monats "Totenschein"

Zumeist sind es Bücher, die einem als Leser ins Auge springen, dabei gibt es wahrlich viele andere Möglichkeiten an Texte, Berichte und Geschichten zu kommen. Dieses Jahr nehme ich euch einmal im Monat in die Welt der Zeitschriften mit. Die Zeitschriften umfassen die verschiedenen Genres wie Krimis, Fantasy, Science-Fiction oder bilden ein buntes Crossover. Von Printausgaben über Downloads, von kostenlosen Exemplaren bis hin zum Hochglanzmagazin ist so manches dabei, was das Leserherz höher schlagen lassen kann. So genug der Einleitung, schauen wir uns die zehnte Zeitschrift an:


Name: Totenschein
Turnus: ein- bis zweimal jährlich
Preis: Printausgabe 2,90 Euro
Bezugsadresse: carstenschmitt.com/totenschein-story-zine/
Seitenumfang: circa 8 Seiten

Neben dem eigenwilligen Namen fällt die Zeitung auch mit ihrer besonderen Optik auf. Gedruckt im für Zeitungen üblichen Format und Schriftbild besticht sie gerade durch ihrer Kürze. Ein Gedicht findet sich neben versetzt gedruckten Kurzgeschichten von Carsten Schmitt und Tanja Karmann, hier eine kleine "Werbung", dort ein Memento Mori ist diese Zeitung für Fans der unheimlich-phantastischen Literatur ein wahrer Augenschmaus. Als Duo-Projekt angelegt stellen nur Tanja Karmann und Carsten Schmitt die Texte aus und sorgen damit für eine ausgesprochene Authentizität.

Aktuell ist die fünfte Ausgabe erschienen, die man über die Internetseite beziehen kann. Als "Dauertotenschein" ist die Zeitung auch als Abonnement erhältlich.

Hier geht es zur Webseite: carstenschmitt.com/totenschein-story-zine/

Samstag, 30. September 2023

Zeitschrift des Monats "Weltenportal Magazin"

Zumeist sind es Bücher, die einem als Leser ins Auge springen, dabei gibt es wahrlich viele andere Möglichkeiten an Texte, Berichte und Geschichten zu kommen. Dieses Jahr nehme ich euch einmal im Monat in die Welt der Zeitschriften mit. Die Zeitschriften umfassen die verschiedenen Genres wie Krimis, Fantasy, Science-Fiction oder bilden ein buntes Crossover. Von Printausgaben über Downloads, von kostenlosen Exemplaren bis hin zum Hochglanzmagazin ist so manches dabei, was das Leserherz höher schlagen lassen kann. So genug der Einleitung, schauen wir uns die neunte Zeitschrift an:



Name: Weltenportal Magazin
Turnus: ein- bis zweimal jährlich
Preis: kostenlose pdf, Printausgabe 10,00 Euro
Bezugsadresse: weltenportalmagazin.de
Seitenumfang: bis zu 100 Seiten

Das Weltenportal Magazin lässt sich nicht in ein Genre pressen. Bewusst wird bei der Auswahl der Kurzgeschichten darauf geachtet, dass die unterschiedlichsten Bereiche von Science Fiction und Fantasy bedient werden, um dem Namen der Zeitschrift gerecht zu werden.

Auch wenn die Kurzgeschichten den größten Umfang der Zeitschrift einnehmen, ist es aber nicht so, dass es nur Kurzgeschichten in ihr zu finden sind. Neben Rezensionen, mehrseitigen Artikeln, sind Interviews ein wichtiger Bestandteil einer jeden Ausgabe. Unterschiedliche Reporter:innen und Autor:innen bringen Abwechslung und sogenannte Literaturinterviews sorgen für einen frischen Wind.

Als Co-Redakteurin und Weltenportalreporterin könnte man mir Befangenheit vorwerfen, aber die Zeitschrift ist so gut; sie spricht für sich selbst. Die neueste Ausgabe ist heute erschienen.


Hier geht es zur Webseite: weltenportalmagazin.de

Donnerstag, 31. August 2023

Zeitschrift des Monats "Sherlock Holmes Magazin"

Zumeist sind es Bücher, die einem als Leser ins Auge springen, dabei gibt es wahrlich viele andere Möglichkeiten an Texte, Berichte und Geschichten zu kommen. Dieses Jahr nehme ich euch einmal im Monat in die Welt der Zeitschriften mit. Die Zeitschriften umfassen die verschiedenen Genres wie Krimis, Fantasy, Science-Fiction oder bilden ein buntes Crossover. Von Printausgaben über Downloads, von kostenlosen Exemplaren bis hin zum Hochglanzmagazin ist so manches dabei, was das Leserherz höher schlagen lassen kann. So genug der Einleitung, schauen wir uns die achte Zeitschrift an:

Name: Sherlock Holmes Magazin
Turnus: alle drei Monate
Preis: Magazin Abo-Preis 25,60 Euro
Bezugsadresse: sherlockholmesmagazin.wordpress.com/
Seitenumfang: bis zu 60 Seiten

Bei dem Sherlock Holmes Magazin handelt es sich um eine Zeitschrift, die sich umfänglich dem Meisterdetektiv Sherlock Holmes widmet.
In kurzen Geschichten, Rezensionen und weiteren Beiträgen stellt Jens Arne Klingsöhr mit seinem Team die verschiedenen Themen rund um Sherlock Holmes vor.
In den Ausgaben werden auch saisonale Themen wie z.B. Weihnachten bedachtet und geben den Leser einen Einblick, wie die Weihnachtszeit zu Sherlock Holmes' Zeiten sich gestaltete.

Mit passenden Fotos und Illustrationen ist das Magazin auch etwas fürs Auge.

In der neuesten Ausgabe findet sich auch ein Interview zu der im Mai erschienen Anthologie "En Passant - Die Reisen des Sherlock Holmes", welche ich mit herausgeben durfte.

Hier geht es zur Webseite: sherlockholmesmagazin.wordpress.com/