Nachdem ihr letztes Date telefonisch nicht erreichbar ist, beschließt sie den Männern abzuschwören. Endgültig.
Ein für alle Mal.
Nichts als Ärger hatte sie mit den Männer und auch den Frauen in ihrer Umgebung geht es nicht besser. Von ihrer Vermieterin stirbt unerwartet der Mann und in seinen Unterlagen findet sich ein Kaufvertrag für ein Haus in Frankreich und ein Dauerauftrag an eine fremde Frau. Zusammen mit den beiden Freundinnen ihrer Vermieterin macht sich Emmi nach Frankreich auf, um das Rätsel zu lösen.
Dabei ahnt sie noch nicht, dass ihre statistischen Erhebungen zu den Männern einen entscheidenden Riss bekommen werden.
Das Buch ist wie ein Kaffeeklatsch. Jede der Frauen hat ihre ganz eigenen Probleme mit Männern und es sind auch nicht wenige. Auch untereinander kommt es zu Streitereien, wobei sich zeigt, dass Missverständnisse niemals gut sind.
Gerade die Autofahrt nach Frankreich führt dem Leser vor Augen, dass das Leben nicht selten ein Kompromiss ist. Wenn man immer seinen eigenen Kopf durchsetzen will, ist man schnell allein, so rücksichtsvoll andere auch sein können.
Im Zentrum des Buches stehen Verlust, Angst und der Wunsch aufzugeben. Was sich im ersten Moment traurig anhört, ist es letztlich aber nicht. Gerade durch die Gespräche der Frauen untereinander, eröffnen sich jede neue Ideen und auch der Wunsch, Dinge zu verändern. Natürlich hier mit Happy End.
Angereicht wird das Buch noch mit ein wenig Geschichte zum D-Day, welche in einer Schlüsselszene auch für die Frauen noch von Gewicht ist.
Ein Buch über das Zwischenmenschliche. Leicht und doch nachdenklich stimmend.
4 von 5 Reisen
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