Auf gerade einmal 176 Seiten erzählt der Autor eine fantastische Geschichte darüber, was es bedeutet den Schein zu waren.
Im späten 19. Jahrhundert beginnt diese sehr eigenwillige Geschichte und zeigt, wie man zu etwas werden konnte, wenn man nur genügend Biss hatte. Und den hatte Lady L. Sie wurde trainiert in Sprache, Kultur und all den anderen Fähigkeiten, um sich in einer Gesellschaft zu bewegen, die so ganz fern ab von der ihren war.
Die Erzählung wechselt zwischen ihren Erinnerungen und Percys Reaktionen, was oftmals dem Leser ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert, denn welcher Engländer hört gerne einem Hochstapler zu.
Der Text hat schon einige Jahre auf dem Buckel und das merkt man dem Schreiben an. Lange Sätze, viele Erzählabschnitte mit wenig wörtlicher Rede sind so ganz anders als der heutige Schreibstil.
Man muss sich darauf einlassen, denn die Geschichte und der Schluss-Gag lohnen sich wirklich.
4 von 5 Lebensweisheiten
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