Seit dem zweiten Band sind einige Jahre vergangen und England leidet unter den Überfällen der Wikinger. Immer mehr Menschen werden getötet, Dörfer geplündert oder ganz zerstört. Doch auch unter den Wikinger herrscht keine Einigkeit mehr und so kommt es bei London zu einem Kampf zwischen zwei Wikingern, der aber erstmal unentschieden ausgeht.
Doch die nächste Schlacht ist nicht fern und so sind es zunehmend "Glutnester", an denen immer wieder Kämpfe aufflammen und die Menschen in Angst und Schrecken versetzen.
Währenddessen halten die Wikinger-Frauen zuhause alles in Schuss, aber sie müssen immer fürchten, dass ihre Männer nicht wiederkommen. So ist das Leben auch für sie geplagt von Arbeit und Zweifeln und ein Ende der Kämpfe ist nicht in Sicht.
Mit Karten und Schaubildern unterscheidet sich dieser Band von seinen Vorgängern. Die Angriffe werden hier genau mit Jahreszahlen verzeichnet und dieser Band spielt an verschiedenen Plätzen in England. Die Nähe zu der Geschichte wird an mehreren Stellen untermauert und gibt den Lesern eine Einordnung, wie Manga und Realität übereinstimmen.
Wie schon in den vorigen Bänden werden die Kampfeshandlungen sehr plakativ dargestellt, sodass die Farbgebung die Dramatik intensiviert. Man lernt, dass auch unter Eroberern nicht immer die gleiche Meinung herrscht und obwohl "nicht viel anderes passiert", ist der Band nicht langweilig.
Geschichte als Manga. Ein gelungenes Konzept.
4 von 5 Drachenköpfen
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