Denn er spiegelt das vermeintlich Beste aus beiden Welten wider, wobei der Autor jeweils selbst entscheidet, wie stark das Fantasy-Element in seiner Geschichte ausgeprägt ist.
In dieser Anthologie zeigt der Herausgeber wie facettenreich das doch eng gesteckte Thema wirklich ist. Denn viele Probleme unserer Welt: Neid, Mobbing, Trauer, Macht über andere und weitere Themen werden in den einzelnen Erzählungen beleuchtet. Allen gemein ist die Tatsache, dass es leise Geschichten sind. Sie kommen ohne cineastische Elemente aus und bestechen durch ihren Tiefgang und ihren Drang, sich mit den Problemen auseinanderzusetzen. Denn gerade das magische Element hat für mich eine katalytische Wirkung. Es unterstreicht den Kern des Textes und wirkt länger nach, als es bei mir andere Fantasy-Kurzgeschichten tun.
Dem Herausgeber ist zudem eine Mischung gelungen, die ebenfalls abseits der gängigen Probleme havariert und somit Einblicke in menschliche Lebenssituationen gibt, die bisher verborgen blieben.
Mit 330 Seiten hat die Anthologie einen durchschnittlichen Umfang und wie immer gilt, bei Kurzgeschichtenbänden hat man seine Lieblingstexte und eben solche, die man lediglich gut findet. Kurze und länger Erzählungen wechseln sich wie auch die Themen ab, sodass sich eine gute Mischung ergibt.
4 von 5 magischen Elementen
Klingt sehr interessant, danke für die Vorstellung.
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