Wie gesagt, eigentlich ganz einfach.
Doch die neue Ausstellungseröffnung und die damit einhergehende Umstrukturierung zerschießt Mikis Plan. Denn Auden muss die Podeste umbauen und stattdessen muss sie mit Harolds Neffen, der zufällig ihr Ex ist, durch die Räume streifen und zumindest versuchen, ihren Plan zu proben. Denn nervös ist sie bis in die Haarspitzen. Doch je länger Harold braucht und die Umbaumaßnahmen sich ziehen, desto mehr verwässert sich ihr Plan.
Es ist eine bekannte Tatsache, dass Kunst, Musik und Literatur die Gefühle der Menschen berühren und man durch Gespräche eine Verbindung aufbauen kann. Dabei muss man nicht zwangsläufig der gleichen Meinung sein, denn letztlich geht es um das Auseinandersetzen und auch um das "sich beschäftigen" mit Dingen, die dem anderen wichtig sind.
So bei Miki und Auden. Sie sind schon beste Freunde gewesen, bevor Miki wegziehen musste und das Band der Kunst und kleine Videos haben sie zusammengehalten.
Doch ist Kunst das einzige?
Miki hält sich an den Bericht in der LIFE, die die Liebesgeschichte ihrer Großeltern erzählt. Eingebunden in Mikis Erzählung zeigen sich viele Parallelen und die Idee, dass einige Werke und ihre Bedeutung von Dauer ist, trägt genauso zu dem Werk bei, wie auch die Szene, in der ein Gegenstand, den Miki aus ihrer Kindheit kannte, erst nach Jahren wieder in der Ausstellung seinen Platz findet.
Liebe, so zeigt die Autorin auf, ist nicht nur Licht, sondern auch Schatten.
Liebe ist nicht nur Beständigkeit sondern auch Wechsel und Neugierde.
Liebe ist Kunst und Kunst ist Liebe.
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