Viele Neuigkeiten stürzen auf Elli ein und mit so manchen Dinge, spricht die Katze wirklich mit ihr, steht sie erstmal richtig auf dem Kriegsfuß. Doch von Beginn an, stellen sich Rosie und Jack auf ihre Seite und auch der Sheriff scheint nicht übel zu sein.
Herbstzeit ist seit einigen Jahren auch Hexenzeit für mich. Wie gut, dass die Hexen neben der Fantasy auch das Krimigenre für sich entdeckt haben und man nicht immer zu Chunksters greifen muss, wenn man einen Hexentext lesen will.
Die Serie ist in den USA angesiedelt, nimmt aber auch zahlreiche, britische Hexenliteratur aufs Korn. Ein wildes Hin und Her zwischen Krimi und Fantasy lässt den Text zeitweise etwas unruhig wirken und auch der Kriminalfall ist sehr cosy aufgebaut. Regelmäßige Krimileser entlarven den Täter schon recht früh in diesem Buch.
Im Gegensatz zu einer anderen Krimiserie, die ebenfalls bei dem Verlag erscheint, gefällt mir der Witz bei Witchmore nicht so gut. Sicherlich ist es auch der Tatsache geschuldet, dass die andere Serie mehr vom britischen Humor lebt und trotzdem die andere Serie auch eine cosy crime Serie ist, die Witze tiefgründiger sind.
Die Welt rund um die Hexen und anderen Wesen wird im ersten Teil von Witchmore oftmals nur angerissen, vielleicht lernt man in den folgenden Bänden mehr über die einzelnen Dorfbewohner.
Wer American Diner und Zuckerguss mag, wird diese Reihe lieben, alle anderen sollten einen objektiven Blick auf den ersten Band werfen.
3,5 von 5 fliegenden Besen
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