Denn genau genommen ist in diesem Comic nichts leicht.
Die Familie entstammt ein alten Adelsgeschlecht der Vampire - ja Vampire - und tut sich schwer mit dem modernen Firlefanz, was sich Kundenservice schimpft.
Und schließlich sind sie ja Vampire. Man hat einen Ruf zu verlieren.
Der Comic ist nicht so sehr zum Schenkel klopfen, wie es im ersten Moment den Anschein hat. Es geht auch um ernstere Themen wie Ausgrenzung, Tod und Vorurteile. Doch gerade die Mischung schafft es, dass die traurigeren Themen nicht so schwer wiegen und man vornehmlich schmunzelnd durch die Seiten blättert. In schwarz-weiß gehalten wirkt der Comic auf eine gewisse Weise edel, löst aber auch an den richtigen Stellen einen leichten Schauer aus.
Eine gute Mischung auf achtzig Seiten und man wird Vampire danach mit ganz anderen Augen sehen.
Eine gute Mischung auf achtzig Seiten und man wird Vampire danach mit ganz anderen Augen sehen.
4 von 5 Rucolablättern
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