Eine Internatsgeschichte. Ein Artnapping. Eine Kunstexpertise. Eine Täuschungsgeschichte.
Wie schon in seinem ersten Krimi dieser Reihe hängt der Autor die Messlatte für diesen Krimi sehr hoch. Denn schlicht einen Handlungsstrang in sein Werk zu schreiben, wäre ihm offensichtlich zu simpel. So wählt er neben seiner detaillierten Beschreibung über die Entstehung des ungläubigen Thomas die anderen Schauplätze, um dem Leser neben einer gehörigen Portion Kunstgeschichte auch die Spannung eines Krimis zu präsentierten. Temporeich geht es hierbei durch Deutschland und auch in die angrenzende Schweiz, um dem Leser mit zahlreichen Hinweisen, Möglichkeiten und auch Finten nach dem berühmten roten Faden suchen zu lassen. Denn die Mischung aus der Ruperts Vergangenheit und dem möglichen Zusammenhang zu heutigen Geschehnissen bietet eine Bandbreite an Illusionen, von denen der Krimi in jeglicher Hinsicht profitiert.
Gerade durch vielen kunstgeschichtlichen Informationen und auch einen Blick in die Psychologie hebt sich diese Krimireihe von anderen ab und verbindet Unterhaltung mit Wissensaufbau.
Gerade durch vielen kunstgeschichtlichen Informationen und auch einen Blick in die Psychologie hebt sich diese Krimireihe von anderen ab und verbindet Unterhaltung mit Wissensaufbau.
5 von 5 Leinwänden
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