Ein Zeichen?
Zumindest insoweit, als dass Francesca die Anprobe unterbrechen und zur Mainau fahren muss. Vor Ort herrscht Trubel, denn auch die Hochzeitsgäste sind schon da. Sie zählen zu den Reichen und Schönen und wollen nichts mit einem Mord zu tun haben.
Schnell zeigt sich, innerhalb von ein paar Stunden ist die Ermittlung nicht erledigt und so bleibt sie mit ihrem Kollegen Thomas, den Gästen und dem Mörder auf der Insel.
Ein Hoch auf das Lokalkolorit. Man riecht die Blumen, man sieht die Schmetterlinge, man schweift über die Insel. Wer sie kennt, kann der Autorin während der ganzen Geschichte folgen. Szenenwechsel um die Dynamik und Spannung aufrecht zu halten, dazu eine bunte Mischung an Charakteren, fertig ist der Plot. Erfahrene Krimileser kommen schnell auf die Fährte, wohin die Reise gehen soll und daran merkt man, dass es sich um einen cosy crime handelt. Es ist kein Thriller, es ist kein Rätselkrimi. Es ist ein Unterhaltungskrimi.
Die Probleme der Ermittlern bekommen den gleichen Stellenwert wie die der Verdächtigen und ein paar Lacher hat die Autorin auch bewusst eingebaut.
Ein nettes Buch für zwischendurch und es macht Lust, die Insel Mainau zu besuchen.
3,5 von 5 Blumen
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