Mittwoch, 31. August 2022

Astrid Lindgren "Die Kinder aus Bullerbü"

Nachdem Ronja Räubertochter vor kurzer Zeit ihren Zauber entfaltet hat, lag es nahe, dass kurzfristig ein weiterer Astrid Lindgren Klassiker vom SuB befreit werden musste. Sicherlich ist das nicht ganz richtig, da ich das Buch als Kind mehrfach gelesen habe, aber trotzdem sieht man Bücher nach einigen Jahren anders, selbst wenn die Begeisterung bleibt.

Die sechs Kinder von Bullerbü leben auf drei Höfen und gehen im Nachbardorf zur Schule.
Ihre kleine Welt dreht sich um die Höfe, die Tiere und die Menschen, die mit ihnen in Bullerbü leben. Ihre Welt ist überschaubar, nahezu unkompliziert und fernab von jeglicher Großstadt mit ihren Sorgen und Nöten.
Das Buch ist in viele kurze Kapitel unterteilt und erzählt von den kleinen Geschehnissen, die sich zu den verschiedenen Jahreszeiten begeben und was es heißt, wenn alle Schüler einer Schule im gleichen Raum unterrichtet werden. Charmant mutet da der Name der Lehrerin an, der doch mit Lundgren eine gewisse Ähnlichkeit zu der Autorin hat.

In stürmischen Zeiten bietet somit ein Kinderbuch-Klassiker einen ruhigen Hafen, in dem ein bisschen was passiert, ohne dabei in große Hektik zu verfallen und zeigt dem Leser, dass es ab und zu auch einer ruhigen Geschichte bedarf, um den Kopf und das Herz zu klären.

5 von 5 Kindergeschichten

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