Freitag, 24. April 2026

Ralph de la Rosa "Monkey mind"

Der Affe steckt im Mensch, so oder so ähnlich ist die Herangehensweise dieses Buches.
Wer allerdings von einem reinen, klassischen Sachbuch ausgeht, wie ich es anfangs tat, wird sich wundert.
Ralph, der selbst vor Jahren mit psychischen Problemen zu kämpfen hatte, zeigt in dem Buch zum einen seinen Weg aus dieser Krise und zum anderen hilft er Menschen seine Fehler zu vermeiden.
Es geht um das Wissen, was ein Ausbrennen verursacht, es geht aber auch um die Gedanken und die Taten dahinter. 
Die Erkenntnis, was einem im Leben gut tut und wie man seine Gedanken auch hier fokussieren kann, um sich ein Stück seiner Selbstbestätigung und Kontrolle zurückzuholen.
Denn neben den Meditationsübungen, den Vorschlägen einer täglichen Struktur, ist es trotz allem auch so, dass man von einigen Dingen auch nicht so leicht loskommt. Seien es Ängste, Zwänge oder andere Zustände, die das Leben leider zumeist negativ beeinflussen. 
Reden kann da zwar helfen, doch ist es das Wissen, wie man mit den Problemen umgehen kann oder zeitweilig auch muss, um das eine oder andere Leben zu retten.
Mit entsprechenden Übungen und Strukturen bietet das Buch eine Hilfestellung im Alltag, um dem täglichen Wahnsinn zu begegnen und vielleicht auch daran zu wachsen.
Wer einen sachlichen Bericht zu Thema "Denken" erwartet, wird hier allerdings enttäuscht, denn die Maßgabe des Buches ist eine andere.

3 von 5 Monkeys

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