Dienstag, 17. Februar 2026

Keris Stainton "Was in den Träumen steht"

Eigentlich ist Beas Plan ein ganz einfacher. Jede Nacht träumt sie von ihrem Traummann und trifft ihn in einem Park. Also packt sie ihre Sachen, zieht nach London in die Nähe des Parks und schaut immer wieder vorbei, ob der Traummann nicht doch einmal in real auf der Bank sitzt. Berieselt von RomComs und Liebesgeschichten hat sie gar keine Zweifel, dass der Mann im Park der Mann für ihr Leben sein muss.
Zwischen der Arbeit in einer Buchhandlung, den Querelen eines WG-Lebens und einem plötzlichen Familiendrama versucht Bea zu erkennen, was sie wirklich will und was ihr gegebenenfalls die Literatur oder eben auch ihr Traum vorgaukeln will.

Eine fluffige Geschichte unterlegt mit Liebesfilmen aus den 90iger-Jahren und dem Wissen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Die Autorin schafft es, eine gewisse Leichtigkeit in den Text einfließen zu lassen, obwohl die angesprochenen Themen mitnichten leicht sind. Die Träume und die daraus resultierende Liebesgeschichte sind nur ein Teil des Ganzen. Es geht auch viel um Freundschaft, eigene Identität und der Frage, was muss ich tun, um ich selbst zu sein (ohne Räucherstäbchen).

Vor der Kulisse Londons ist es ein gutes Buch für alle, die Notting Hill lieben.

4 von 5 Filmklassikern

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