Ein Gruppe älterer Menschen treffen sich einmal jährlich und veranstalten ein Krimidinner. Ihr Hintergrund: Sie waren früher alle bei der Polizei oder bei ähnlichen Instituten angestellt. Alles scheint wie immer, doch plötzlich gibt es eine echte Leiche und es ist einer der Senioren. Was ist passiert und vor allem: Warum?
Jan Beinßen liefert einen richtig gelungenen Kriminalfall ab. Mit jedem Kapitel ändert er die Erzählperspektive und begleitet so alle ehemaligen Ermittler durch die Geschichte. Er deutet ihre Geheimnisse und auch die Beziehungen untereinander an und erzählt in Rückblenden, wie sie sich bei ihrem großen Fall kennengelernt haben.
Alle haben etwas zu verlieren und doch wirkt kein Charakter unsympathisch. Über 350 Seiten schafft es der Autor den Leser mal mehr, mal weniger an der Nase herumzuführen, denn schuldig können sie alle sein.
Ein großartiger Krimi im Stil des Golden Age, der zeigt, mutige Entscheidungen erschaffen beeindruckende Bücher.
5 von 5 Interpolagenten
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