Während Lexie versucht, auf ihre Professionalität zu achten, sind es gerade einige Dorfbewohner, die ihr das Leben schwer. Und als ob das alles noch nicht genug wäre, hat sie zunehmend den Eindruck, Déjà-vus zu erleben.
Dunmor Castle ist als Dilogie angelegt, was auch einige Dinge im Aufbau der Geschichte erklärt. Vielfach wirkt der Text und die Handlung ein wenig in die Länge gezogen, wobei es auch schlicht das Dorfleben ansich sein kann, was durch zahlreiche Wiederholungen und Vorwürfe den Leser madig machen kann. Fortwährend ist Lexie in einer Art Verteidigungsposition und öffnet sich gerade den Menschen, die im ersten Augenblick nicht der richtige Umgang für sie sind.
Der Text spielt hierbei mit verschiedenen Genres. Ein bisschen Krimi, eine Prise Dramatik, ein wenig Anziehung.
Man merkt, dass das Dorfleben ein kleines Universum für sich ist und dass man es schwer hat dazuzugehören.
Der erste Band endet mit einem großartigen Cliffhanger, doch leider hat mich die Story nicht so überzeugt, um nach dem zweiten Band zu greifen.
3 von 5 Schlössern
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