Samstag, 11. Juli 2026

Stefanie Neeb "Copenhagen Cinnamon 2"

Warum Freja ausgerechnet mit Nicolaj zusammenarbeiten soll, ist ihr schleierhaft. Auch was Mads in seinem besten Freund sieht. Aber gut, sie will ihrer besten Freundin Jonna helfen und so greift sie Mads beim Aufbau seiner Bar marketingtechnisch unter die Arme. Dass sie nebenbei noch das riesige Projekt in New York stemmen und ihre Eltern beeindrucken muss, erleichtert die Sache nicht. Doch immer wieder geht ihr Nicolaj auf die Nerven und doch als es hart auf hart kommt, ist es gerade er, auf den sie sich verlassen kann.

Enemies to Lovers gibt es inzwischen einig, doch sind es besondere Bücher, die herausstechen. Denn wie schon in ihrem ersten Band hat Stefanie Neeb das Gespür für Gefühle, Zwischentöne und Ängste. Sowohl Freja als auch Nicolaj haben es in ihrer Vergangenheit nicht leicht gehabt, was sich bis in die heutige Zeit bemerkbar macht. Beide verstecken sich hinter Masken, die die Autorin glaubhaft konzipiert hat und deren Gründe nicht jeder zu wissen braucht. Doch genau diese Unnahbarkeit ist es, die diese Geschichte in weiten Teilen trägt. Missverständnisse, Vorurteile, Neid, all die negativen Seiten, die sich die Menschen ausdenken können, werden hier reflektiert und ins Gegenteil verkehrt. Geheimnisse kann man lüften und Ängste eindämmen, wenn man sich traut und wieder lernt zu vertrauen.
Genau wie der erste Band steht neben der eigentlichen Geschichte eine zweite, die den Leser motivieren soll, sein Leben und das Negative zu überdenken. Vieles lässt sich klären und zu schönerem wachsen lassen, wenn man mutig ist und die Chance dafür bekommt.

4 von 5 Cocktails

Mittwoch, 8. Juli 2026

metropolcon Berlin


Fünf Tage Berlin und wenn ich in mein Handy gucke, gibt es nur einzelne Beweise dafür.Denn auch wenn man es nicht glaubt, man hat kaum Zeit für Fotos.
Man ist vertieft in Gespräche, man lauscht den Panels oder lässt sich in der Situation einfach mal treiben. Vier Tage am Stand des Weltenportals haben gezeigt, es gibt wahrlich Interesse an dem gedruckten Wort und einem Magazin gibt, das sich als Grenzgänger zwischen den Genres sieht.
Neben schon bekannten Gesichtern, war es schön, auch einmal mit Menschen zu sprechen, die man bisher nur online kannte.
Die Lokation ist ein gar zauberhafter Ort, der auch die kreativen Energien wieder aufgeladen hat. So viele Gedanken und Erinnerungen sprudeln durch meinen Kopf, dass ich es kaum schaffe, sie zu sortieren und ihnen ihre Berechtigung zu geben.
Nebenbei hat das Weltenportal auch sein fünften Geburtstag gefeiert. Passend dazu ist eine Zusammenstellung aus den ersten sieben Ausgaben erschienen, die man neben dem Magazin erwerben kann. Die nächste Con in Dreieich steht im Oktober an. Und ganz vielleicht gibt es dann auch ein eigenes Buchprojekt.
Danke für die schönen Gespräche und danke an Chris, dass ich mitmachen darf.