Donnerstag, 22. Januar 2026

James Goodwin "Der Tote in der Church Lane"

Bereits zum zweiten Mal treffen wir Arthur Tingwell in Little Barkham. Wieder geschieht ein Mord in dem beschaulichen Dorf und wieder treffen die Anfeindungen den Bibliothekar.
Den Hintergrund der Geschichte bildet der große Postraub und die Auswirkungen des Kalten Krieges, denn die Dorfgemeinschaft sieht nicht nur in Arthur Tingwell einen Außenseiter, auch der plötzlich auftretende Archäologe kommt bei vielen Anwohnern nicht gut an.

Wie schon bei dem ersten Band schafft es der Autor, die Handlung hinter vielen kleinen Geheimnissen zu verstecken. Man muss das eine oder andere Mal zurückblättern, da er durch die Wahl seiner Worte den Leser, wie es schon Agatha Christie gemacht hat, in die Irre führt. Einzelne Begebenheiten wirken rückblickend in einem ganz anderen Licht und doch ist es nicht so, dass er den Leser mit Informationen überfrachtet.

Man will gerne die Taschenlampe zücken und sich mit Arthur Tingwell auf die Suche machen, denn es geht erneut darum, seinen guten Ruf zu waren. Und nebenbei müssen auch die Vorbereitungen für den Besuch der Queen erledigt werden.
Es gibt viel zu tun in dem kleinen Dorf und es wird niemals langweilig.

Als Leser greift man nicht zu hoch, wenn man die Finesse und Scharfsinn des Autors mit Agatha Christie vergleicht.
Ich hoffe, dass es noch viele Bände geben wird.


4,5 von 5 Briefen

Samstag, 17. Januar 2026

Marianne Labisch & Kiran Ramakrishnan (Hrsg) "Tales of Science II"


Kein anderes Genre wird so technisch und realistisch empfunden wie die Science Fiction. Mit ihren Facetten Utopie und Dystopie gehen die Geschichten den beiden Strömungen nach: was wäre wenn, einmal im positiven und ein einmal im negativen Sinn. Herangezogen werden für die Texte oftmals eigenes Wissen oder eine entsprechende, individuelle Recherche.

Doch was passiert, wenn den Schreibenden Fachleute aus der Forschung zur Seite gestellt werden? Wenn die Autoren direkt aktuelle, manchmal noch nicht veröffentliche Studien in ihre Ideen einbauen und so eine ganz neue Form der Fantasie entwickeln können?
Das Ergebnis hält man mit diesem Buch in Händen.

Mit siebzehn Geschichten und knapp dreihundert Seiten wird hier ein Anthologie veröffentlicht, die sich durch ihre Voraussetzungen stark von anderen Science Fiction Sammlungen unterscheidet. Die Texte lesen sich oftmals wie eine wissenschaftliche Abhandlung und man muss sich stets vor Augen halten, dass es trotz allem fiktive Texte sind. 

Die Bandbreite der Themen beschränkt sich nicht nur auf das Dauerbrenner KI sondern die Herausgeberin hat hier auf Vielfalt geachtet. Biologie, Physik, die Besiedlung anderer Planeten und auch die DNA werden in den Geschichten in den Fokus gestellt.

In allen Texten bildet der Mensch und seine Handlungen den Kern und andere Wesen sowie die Natur dienen als Nebenschauplätze. Auch wenn es im ersten Augenblick paradox wirkt, auch die Emotionen kommen nicht zu kurz. Die Menschen reflektieren ihre Handlungen und Beweggründe. Doch auch in Zukunft regiert auch oftmals das Geld die Aktionen und nicht das, was richtig wäre.

Eine gelungene Mischung, die neugierig auf einen weiteren Band macht.

4 von 5 Zukunftsszenarien

Mittwoch, 14. Januar 2026

Kari Leibowitz "Wintern"

Winter: Kalt, nass, trüb.
Das sind die ersten Worte, die dem Leser zum Thema Winter einfallen.
Es ist früh dunkel, alle sind genervt und gestresst.
Doch liegt es wirklich am Winter? Oder ist es vielmehr unsere Einstellung?

Auf knapp 370 Seiten geht die Autorin dieser Frage nach. Sie bereist verschiedene Länder und Zeitzonen, in denen der Winter eine sehr unterschiedliche Auswirkung auf das Leben der Menschen hat. Es werden Erhebungen gestartet, Tests durchgeführt und sie beobachtet die Menschen. Zudem werden auch zahlreiche Forschungen mit dem Schwerpunkt "Winter" ins Leben gerufen und ohne zu viel vorab zu sagen, es ist nicht nur die Schuld des Winters.

An vielen Beispielen, gerade aus den nördlicheren Ländern, zeigt die Autorin, dass es der Umgang mit dem Winter ist, der uns straucheln lässt. Viele Menschen wollen das ganze Jahr hindurch das gleiche Leben führen, den gleichen Aktivitäten nachgehen und sind frustriert, dass das Wetter ihnen einen Strich durch die Rechnung macht. Hier zeigt die Autorin Lösungen auf. Tipps und Tricks, was man gerade im Winter besser machen kann als im Sommer und vor allem, wie man seine Einstellung zum Winter ändern kann.

Durch die vielen Beispiele kommt es im Buch oft zur Wiederholung von Aspekten, was man aber auch dem Lernprozess zuschreiben kann. Denn je öfter man etwas liest, desto besser verfestigt es sich.
Trotzdem es sich um ein Sachbuch handelt, sind die Forschungsergebnisse und Thesen so formuliert, dass man den Inhalten gut folgen kann.

4 von 5 Wintermonaten 

Dienstag, 6. Januar 2026

Eryn Scott "The Morrisey Mysteries 1: Ein Mord in 3B"

Megs Traum ist zerplatzt. Nach Jahren des Strebens hat sie die Gewissheit, dass sie für die Kunst nicht geeignet ist. Zumindest hat man ihr das erfolgreich vermittelt. So kehrt sie zurück in das Mietshaus ihrer Kindheit und nutzt die Wohnung ihrer Tante im Morrisey-Gebäude in Seattle.
Sie hat sich noch gar nicht wieder richtig eingelebt, da geschieht ein Mord und Meg ist mittendrin.

Meg kann seit Kindertagen mit Geistern kommunizieren und so ist es nicht verwunderlich, dass nach dem Mord der Geist zu ihr kommt und neben ihrer Geisterfreundin Ripley bei der Mördersuche helfen will.

"The Morrisey Mysteries" hat von allem ein bisschen. Ein bisschen Historie, ein wenig Herzschmerz, einige Lacher, dafür viel Cosyness. Angst muss man weder vor den Geistern noch dem Mörder haben, denn alles läuft so, als wäre es vollkommen natürlich.
Meg berät sich sowohl mit den Menschen als auch mit den Geistern und letztlich wirkt alles wie ein großes Puzzle. 

Wer schon viele cosy crimes gelesen hat, wird die Stimmung kennen, die diese Bücher vermitteln und dass der Mordfall recht gut zu lösen ist. Für einen gemütlichen Abend auf der Couch gut geeignet, wer es ein bisschen komplexer mag, dürfte den Plot zu einfach finden.


3,5 von 5 Hausnummern

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Mein Jahr 2025

Wieder ist ein Jahr vorbei und wie bei so vielen anderen Posts stimme ich mit ein; es war nicht alles gut, aber es war auch schon einmal schlechter. Aber der Reihe nach: Dieses Jahr unterteile ich meinen Silvesterpost nicht, mir fehlt schlicht die Zeit. Zu viele Dinge wollen noch erledigt werden, aber da man nie um Statistiken herumkommt - und ich mache sie doch auch gerne - hier die Zahlen:


125 gelesene Bücher (5x #25für25)
31.464 Seiten
2 Bücher + 1 Zeitschrift komplett Korrektur gelesen
10 Kurzgeschichten lektoriert
4 veröffentliche Kurzgeschichten
6 Absagen


Neben einem Vollzeitjob und anderen Dingen habe ich viel gelesen und korrigiert. Will ich das im nächsten Jahr auch?

Zumindest steht die Ausschreibung für den Eridanus-Verlag in den Startlöchern und auf ein oder zwei Ausschreibungen habe ich auch einen Blick geworfen. Doch nach den zahlreichen Absagen in diesem Jahr stockt gerade die Motivation.

Der alljährliche Wunsch, den SUB abzubauen, ist immer noch da, aber nicht mehr so verbissen. Letztlich will ich mehr Sachbücher lesen und mich um meine Chunksters kümmern. Einfach mal länger in eine Welt eintauchen und nicht durch zu viele Schreibwelten hüpfen.

Eine weitere Challenge für nächstes Jahr? Ein paar Klassiker lesen.

Ich denke, das sollte als Vorsatz reichen, sonst artet es wie dieses Jahr in Stress aus. 😏


Alexandra Benedict "Das tödliche Christmas Game"

Stell dir vor, du sollst in das Haus deiner Kindheit zurückkehren. Der Haken daran? Hier starb deine Mutter! Und um die ganze Situation ad absurdum zu führen: Du, deine Cousinen und Cousins sollen um das Anwesen spielen. Zwölf Tage lang sollen Rätsel gelöst, Anagramme entdeckt und Bündnisse geschmiedet werden. So ist es in Lilianas Testament vorgesehen, doch vieles kommt anders als man denkt.
Es gilt jeden Tag einen Schlüssel aufzuspüren und schließlich das geheime Zimmer zu finden, dass ihnen allen in der Kindheit verborgen blieb.
Doch mit jedem Rätsel wird der Ton unter den Cousins rauer und bald steckt das Messer nicht mehr nur in einem Truthahn und sondern im Rücken eines Menschen.

Alexandra Benedict schafft es auch in diesem Krimi den Leser an sich zu fesseln. Neben dem eigentlichen Krimi baut sie weitere Rätsel in den Text ein, z.B. soll man zwölf Titel von Weihnachtskrimis finden. Somit ist man als Leser auf ganzer Linie gefordert. Denn man kann alle Rätsel lüften, die Autorin legt für den Leser eine Spur aus Brotkrumen, nur muss man lernen, sie von falschen Hinweisen zu unterscheiden.

Ihr Gespür für Sprache und Stimmung ist in meinen Augen einzigartig und man taucht bei ihren Krimis in eine andere Welt ab. Sicherlich ist es hier von Vorteil, wenn man Fan des berühmten, britischen Humors ist, denn cosy geht es in ihren Krimis so gar nicht zu.

Wenn dir also ein normaler Krimi zu simpel ist und du noch mehr Stoff für die "kleinen grauen Zellen" brauchst, greif zu und löse "Das tödliche Christmas Game".

5 von 5 Schlüsseln

Dienstag, 30. Dezember 2025

Otto Penzler (Hrsg) "Nur einmal werden wir noch wach"

Die Weihnachtszeit gilt als besinnliche Zeit, nur schade, wenn man plötzlich tot unter dem Baum liegt. In vierundzwanzig Kurzgeschichten zeigen die großen Krimischriftsteller und auch -schriftstellerinnen, dass das Thema doch weiter auszulegen ist, als es erst den Anschein hat. Schließlich geht es nicht nur um Lametta, Weihnachtskugeln und elektrische Eisenbahnen.

Otto Penzler gilt als der amerikanische Herausgeber, wenn es um Krimis geht. Er ist selbst Inhaber eines Buchladens (The Mysterious Bookshop) und sitzt somit an der Quelle.
Seine Themenbände umfassen Größen wie Jack the Ripper, Sherlock Holmes oder allgemeinerer Natur wie weibliche Detektive, Pulp-Geschichten oder reale Morde.

"Nur einmal werden wir noch wach" ist die erste Hälfe der deutschen Ausgabe von "The big book of Christmas Mysteries" und umfasst z.B. traditionelle, sherlockianische und auch trashige Geschichten.
Sowohl in der Länge als auch in der Komplexität variieren die Geschichten sehr stark und so bilden die über sechshundert Seiten einen vielseitigen Einblick, was an Weihnachten passieren kann.
Neben klassischen Figuren wie Mr Scrooge und Sherlock Holmes tauchen auch Charaktere wie Inspektor Morse und Inspektor Banks auf.

Alle Erzählungen sind so gestaltet, dass man die Serien nicht kennen muss, um die Kurzgeschichte verstehen zu können. Allerdings zaubern kleine Andeutungen Lesern ein Lächeln ins Gesicht, wenn kleine versteckte Rätsel aus der Serie auftauchen.

Jeder Text wird mit einer Einleitung versehen, in der die Erstveröffentlichung benannt und über das Schaffen des Schreibenden berichtet wird.

Mir fielen beim Lesen gleich mehrere Namen auf, die der klassischen Kriminalliteratur zugeordnet werden, die ich aber bisher nicht kannte. Auch das ist ein Grund Kurzgeschichtensammlungen zur Hand zu nehmen, man lernt viele neue Menschen kennen. 😉


4,5 von 5 Weihnachtsbäumen

Freitag, 26. Dezember 2025

TDM Publishing "Meine ersten 18 Jahre - Geboren 1983"

Viele von euch kennen die Geburtsjahr-Bücher, in denen berichtet wird, was genau in diesem Jahr geschah. Eine Moment-Aufnahme. Eine kurze Reise in die Vergangenheit. Doch zeigen diese Bücher lediglich einen Status Quo. Eine wirkliche Zeitreise sind sie nicht, auch wenn sie vielleicht gar nicht den Anspruch erheben.
Diesen Anspruch erfüllt aber die Reihe "Meine ersten 18 Jahren". Ausgehend vom eigenen Geburtstag zeigt das Buch auf jeweils zehn Seiten pro Jahr, was in Kultur, Sport, Politik und auch innerhalb Deutschlands passierte.
Einige Ereignisse, die sich durch mehrere Jahre zogen, werden im Folgejahr aktualisiert und das Buch gewährt Einblicke in Zusammenhänge, die einem als Kind nicht bewusst waren.
Das Buch bemüht sich neutral über die Zeit und ihre Geschehnisse zu berichten, doch ab und an merkt man durch die Formulierungen, welche Begeisterungen die Schreibenden als übertrieben oder auch lächerlich betrachten. Mich hat das beim Lesen nicht gestört, doch wirkliche Nostalgiker könnten durch die Äußerungen verschnupft sein.
Zahlreiche Fotos, gerade von historisch bedeutenden Ereignissen, runden die Optik ab.
Hervorzuheben ist, dass das Buch auch die Top10-Hits der einzelnen Jahre listet und man per Scan diese Liste abspielen lassen kann. Also ein zusätzlicher Genuss, auch für die Ohren.
Rundum ist es gutes Buch, gerade um die eigenen Erinnerungen an die Zeit zu stärken und sich der Höhen und Tiefen jener Zeit bewusst zu sein.
Eine schöne Zeitreise - die von den eigenen Erlebnissen völlig autark funktioniert.

4 von 5 Zeitreisen

Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar.  

Donnerstag, 25. Dezember 2025

Autoreninterview Daniel Kohlhaas

Hallo zusammen.
Auch an Weihnachten gibt es ein Interview, gleichzeitig ist es das letzte für dieses Jahr. Zahlreiche und sehr unterschiedliche Gespräche hat der Blog die letzten Monate gesehen. Auch wenn ich zwischendurch das Gefühl hatte, dass die Nachfrage nachgelassen hat, ist das nächste Jahr schon fast komplett bestückt mit interessanten Personen. Freut euch auf das nächste Jahr. 
Aber jetzt erst einmal das aktuelle Interview mit Daniel Kohlhaas.

(Bild: Daniel Kohlhaas (privat), Grafik: Maximilian Wust)

Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Nicht über den klassischen Weg. Schreiben war für mich lange kein Ziel, sondern eher ein inneres Gefühl. Irgendwann entstanden Bilder, Gedanken und Szenen, die sich festgesetzt haben. Schreiben wurde zu einem Ventil und ein Aus-probieren in Kurzgeschichten und ersten längeren Gehversuchen. Erst viel später kam der Gedanke: Das könnte auch andere interessieren.

Wenn du die Wahl zwischen einer Lesereise und Plotten hast, wofür entscheidest du dich?
Lesereise. Erst wollte ich Plotten sagen, aber die Lesungen zu „Je tiefer der Wald“ waren so toll, so intensiv, dass ich echt in ein kleines Loch gefallen bin, als der letzte Abend vorbei war.

Wann und wo entstehen deine Geschichten?
Meist an unspektakulären Orten: im Auto, beim Spazierengehen, spät abends, wenn eigentlich Ruhe sein sollte. Die eigentliche Arbeit passiert im Kopf – das Schreiben selbst ist oft nur noch das Abarbeiten dessen, was sich dort bereits festgesetzt hat.

„Je tiefer der Wald“ ist ein Psychothriller. Was reizt dich an diesem Genre?
Mich interessiert weniger das Verbrechen als der Mensch dahinter. Psychothriller erlauben es, Ängste, Schuld, Verdrängung und Selbsttäuschung sichtbar zu machen. Der wahre Horror entsteht nicht durch Gewalt, sondern durch das, was Menschen sich selbst und anderen antun – oft aus nachvollziehbaren Gründen.

Wie bindest du die Leser an deine Texte – oder ist das ein Geheimnis? 😉
Kein Geheimnis, eher ein Prinzip: Ich nehme die Leser ernst. Ich erkläre nicht alles, ich traue ihnen zu, zwischen den Zeilen zu lesen. Und ich versuche, Figuren zu schaffen, die nicht bequem sind.

Liest du Bücher von anderen, wenn du selbst an einem neuen arbeitest?
Eher nicht. In intensiven Schreibphasen vermeide ich das bewusst, weil sich Tonlagen und Rhythmen sonst ungewollt vermischen. Inspiration hole ich mir vorher – während des Schreibens lese ich, wenn ich lese, ein komplett anderes Genre.

Du darfst in deinen Weihnachtsurlaub nur drei Bücher mitnehmen. Welche wählst du? 
Drei sehr unterschiedliche:

Eines, das mich packt, schnell und einfach zu lesen ist.
Eines, das mich emotional und inhaltlich fordert.
Und eines, das mich inspiriert - thematisch, oder eben handwerklich.

Wer neugierig ist, kann sich hier mehr über Daniel erfahren:
instagram.com/danielkohlhaas


Nächsten Monat gibt es ein neues Interview.

Rachel Boden "Peter Hase - Weihnachten steht vor der Tür"

Während für viele die Weihnachtstage der Höhepunkt der besinnlichen Zeit ist, zeigt uns dieser süße Adventskalender in Buchform, dass auch die Tage davor voller Charme und kleiner Überraschungen seien können. Natürlich nur dann, wenn man die Augen dafür offen hält.
Jeden Tag erleben der kleine Hase und seine Schwestern oder auch sein Cousin kleine Abenteuer, helfen anderen Tieren und mopsen dem Bauern sein Gemüse.
Das alles mit dem feinen Witz, den auch schon Beatrix Potter ihren Figuren eingehaucht hat. 
Die kurzen Texte spielen alle innerhalb des Waldes und haben mal mit den Weihnachtsvorbereitungen und mal mit dem Winter ansich zu tun.
Kleine pädagogische Hinweise findet man hier genauso wie im Original und so ist es nicht erstaunlich, dass man sich in der "neuen" Welt ebenso wohlfühlt wie in den klassischen Texten.
Zu dem täglichen Text gibt es eine Bastelanleitung, bei der unterschiedliches, handwerkliches Geschick benötigt wird und die auch zur Zusammenarbeit zwischen Kind und Erwachsenen auffordert.
Mit dem Buch fliegt die Zeit bis Weihnachten nur so dahin und es ist schön, dass es noch so ruhige, gemütliche Ecken in der Literatur gibt.

5 von 5 Hasenkindern