Den Hintergrund der Geschichte bildet der große Postraub und die Auswirkungen des Kalten Krieges, denn die Dorfgemeinschaft sieht nicht nur in Arthur Tingwell einen Außenseiter, auch der plötzlich auftretende Archäologe kommt bei vielen Anwohnern nicht gut an.
Wie schon bei dem ersten Band schafft es der Autor, die Handlung hinter vielen kleinen Geheimnissen zu verstecken. Man muss das eine oder andere Mal zurückblättern, da er durch die Wahl seiner Worte den Leser, wie es schon Agatha Christie gemacht hat, in die Irre führt. Einzelne Begebenheiten wirken rückblickend in einem ganz anderen Licht und doch ist es nicht so, dass er den Leser mit Informationen überfrachtet.
Man will gerne die Taschenlampe zücken und sich mit Arthur Tingwell auf die Suche machen, denn es geht erneut darum, seinen guten Ruf zu waren. Und nebenbei müssen auch die Vorbereitungen für den Besuch der Queen erledigt werden.
Es gibt viel zu tun in dem kleinen Dorf und es wird niemals langweilig.
Als Leser greift man nicht zu hoch, wenn man die Finesse und Scharfsinn des Autors mit Agatha Christie vergleicht.
Ich hoffe, dass es noch viele Bände geben wird.
4,5 von 5 Briefen
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