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Mittwoch, 14. Januar 2026

Kari Leibowitz "Wintern"

Winter: Kalt, nass, trüb.
Das sind die ersten Worte, die dem Leser zum Thema Winter einfallen.
Es ist früh dunkel, alle sind genervt und gestresst.
Doch liegt es wirklich am Winter? Oder ist es vielmehr unsere Einstellung?

Auf knapp 370 Seiten geht die Autorin dieser Frage nach. Sie bereist verschiedene Länder und Zeitzonen, in denen der Winter eine sehr unterschiedliche Auswirkung auf das Leben der Menschen hat. Es werden Erhebungen gestartet, Tests durchgeführt und sie beobachtet die Menschen. Zudem werden auch zahlreiche Forschungen mit dem Schwerpunkt "Winter" ins Leben gerufen und ohne zu viel vorab zu sagen, es ist nicht nur die Schuld des Winters.

An vielen Beispielen, gerade aus den nördlicheren Ländern, zeigt die Autorin, dass es der Umgang mit dem Winter ist, der uns straucheln lässt. Viele Menschen wollen das ganze Jahr hindurch das gleiche Leben führen, den gleichen Aktivitäten nachgehen und sind frustriert, dass das Wetter ihnen einen Strich durch die Rechnung macht. Hier zeigt die Autorin Lösungen auf. Tipps und Tricks, was man gerade im Winter besser machen kann als im Sommer und vor allem, wie man seine Einstellung zum Winter ändern kann.

Durch die vielen Beispiele kommt es im Buch oft zur Wiederholung von Aspekten, was man aber auch dem Lernprozess zuschreiben kann. Denn je öfter man etwas liest, desto besser verfestigt es sich.
Trotzdem es sich um ein Sachbuch handelt, sind die Forschungsergebnisse und Thesen so formuliert, dass man den Inhalten gut folgen kann.

4 von 5 Wintermonaten 

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